Sommergerste

Sommergerste

Für Deutschland wird in diesem Jahr für die Sommerbraugerste mit einer Durchschnittsernte gerechnet. Mit rund 340.000 ha Anbaufläche bleibt der Anbau von Sommergerste auf dem Niveau des Vorjahres

Die Bestände befinden sich aktuell im Stadium des Ährenschiebens. In frühen Lagen haben die Ähren bereits geblüht. Die Wasserversorgung ist nach den ergiebigen Regenfällen in der ersten Juniwoche ausreichend und gut. Darauf weist die Braugerstengemeinschaft e.V. hin. Die Aussaat erfolgte relativ kompakt von Mitte März bis Mitte April bei größtenteils guten Bodenverhältnissen. Bereits beim Aufgang der Saat machte sich die defizitäre Wasserbilanz aus dem trockenen Winter 2016/17 bemerkbar. Besonders im Westen Deutschlands litten die frisch aufgelaufenen Bestände teilweise unter Trockenstress. Er verlangsamte das Wachstum zusammen mit den sehr kalten Temperaturen von Mitte April bis Anfang Mai.

Moderatere Temperaturen und Regenfälle Anfang Mai sorgten für eine rasche Erholung der Pflanzen und einen Fortgang in der Bestandsentwicklung. Eine zufriedenstellende Bestockung folgte. Wenige, aber gut verteilte und ausreichende Niederschlagsmengen ließen die Pflanzen ohne nennenswerte Störungen und bei unauffälligem Krankheitsdruck rasch wachsen. Notwendige Pflanzenschutz- und Düngermaßnahmen konnten rechtzeitig ausgebracht werden.

Das Sortenspektrum wird von den im Berliner Programm zur Verarbeitung empfohlenen Sorten Avalon, Solist, Catamaran und Quench bestimmt.

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