Neue Weltgetreideernte 2017/18 um 2,6 % niedriger geschätzt.

Neue Weltgetreideernte 2017/18 um 2,6 % niedriger geschätzt.

IGC schätzt Getreideernte 2017/18 um 2,6 % niedriger – Versorgung bleibt im guten Mittelfeld

Der internationale Getreiderat hat in seiner März-Ausgabe eine vorläufige Schätzung der kommenden Getreideernte und der Versorgungslage 2017/18 vorgelegt. Die Erntemenge wird um 55 Mio. t niedriger auf 2.050 Mio. t geschätzt. Am Rückgang sind im Wesentlichen der Weizen mit rd. 19 Mio. t und der Mais mit rd. 29 Mio. t beteiligt.

Im Vergleich zu 2016/17 erreichen nur noch die EU und Indien etwas höhere Ernten. Der bedeutendste Rückgang soll in den USA mit rd. 40 Mio. t eintreten. In den Schwarzmeerländern werden geringere Ergebnisse zwischen 5 % und 7 % erwartet.

Der Getreideverbrauch soll um 7 Mio. auf rd. 2.080 Mio. t steigen. Daran sind alle Bereiche vom Ernährungs-, Futter- und Industrieverbrauch beteiligt.

Für die EU erwartet der IGC eine Gesamternte von 306 Mio. t (Vorjahr 296 Mio. t). Das EU-Weizenergebnis wird auf 150 Mio. geschätzt und für Mais werden rd. 63 Mio. t erwartet. Damit liegt der IGC zwischen den höheren Erwartungen der EU-Kommission und geringeren Schätzergebnissen anderer Institutionen.

 

Die kommende Versorgungslage wird zwar nicht so hoch ausfallen wie im Vorjahr, bleibt aber immer noch im guten Mittelfeld. Damit ist ein stabiles Preisniveau zu erwarten, dass auch für leichte Tendenzen nach oben anfällig ist.

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