GERSTE - GERSTE - GERSTE

GERSTE - GERSTE - GERSTE

Die Gerstenernte ist nach der Regenpause wieder gestartet. Das Preisnivau ex Ernte ist deutlich gestiegen.

Die Gerstenernte hat nun auch in Niedersachsen und in Brandenburg als nördlichstem Punkt eingesetzt. Im Süden neigt sie sich fast schon wieder dem Ende zu. Bis zur Wochenmitte hat es im Norden bei Temperaturen unter 20 Grad Celsius geregnet. Das Wetter ist in Deutschland derzeit zweigeteilt. Während im Süden ein Azorenhoch für Stabilität sorgt, herrscht im Norden und Osten eher eine wechselhafte Witterung. Die Landwirtschaftsbetriebe stellen sich darauf ein, die Ernte immer wieder abzubrechen. Die Gerste ist vor allem in den sehr trockenen Gebieten wie Halle, Querfurt und Nordsachsen in die Notreife gegangen. Ansonsten überraschen die Erträge mit 7 t/ha und Hektolitergewichte bis 68 kg.

Der Roggen ist standhaft und verspricht gute Qualitäten. Marktexperten bezeichnen Roggen als Geldbringer. In der vergangenen Saison 2016/17 ist Roggen viel in die Mischfutterindustrie gegangen, so dass hohe Preise für Brotroggen erzielt werden konnten. Insofern könnte eine Anbauausdehnung im Herbst bei Roggen durchaus möglich sein.

Die Ex-Erntepreise für Weizen und Gerste sind innerhalb von einer Woche um rund 5 €/t gestiegen. B-Weizen kann in Ostdeutschland ab Station 160 €/t erzielen, A Weizen bekommt eine Prämie von 5 €/t und die Gerste liegt zwischen 135 und 140 €/t. Damit sind die Erntepreise 2017 um 10 bis 15 €/t höher als vor einem Jahr. Bei 200 €/t sieht der Marktexperte Dehner jedoch das Ende der Fahnenstange erreicht.

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