AKTUELLES - AKTUELLES - AKTUELLES

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Mit deutlichen Notizgewinnen gehen die Weizen-Futures in Chicago und in Paris aus der Woche. Die Trockenheit in den nördlichen US-Plains stützt. Mais legte ebenfalls zu.

Weizen: Die festen Vorgaben aus Übersee und äußerst lebhafte Aktivitäten gaben den Weizen-Notierungen an der Matif weiteren Auftrieb. Der November schließt nach einem Plus von 3 €/t mit 173,50 €/t. Der Dezember legt 2,50 €/t auf 177,25 €/t zu und notiert auf dem höchsten Stand seit Anfang März. Begleitet wurde die Rallye in Paris von sehr umfangreichen Handelsaktivitäten, denn am Freitag wurden über 82.400 Weizen-Kontrakte gehandelt und umgerechnet rund 4,1 Mio. t Weizen am Terminmarkt gedreht.

In Chicago heizt der Sommerweizen weiterhin die Stimmung an. In den nördlichen US-Plains bleibt es vorerst ziemlich trocken und für die nächsten Tage lassen sich allenfalls kleinere Niederschläge erwarten. Die Kurse zogen bis zu 12,4 Cent/bushel an, der Juli notierte in Chicago mit 4,65 US-$/bushel und schob sich auf den höchsten Stand seit rund seit knapp einem Jahr hoch. In Minneapolis stiegen die Sommerweizen-Kurse sogar auf den höchsten Stand seit rund 2,5 Jahren. Die Fonds haben in den vergangenen Wochen umfangreiche Shortpositionen aufgebaut, auf fallenden Preise gewettet und sitzen in einer Bärenfalle. Für Glattstellungen müssen sie nun technische Verluste einbuchen. Am heutigen Montag richtet sich der Fokus auf die wöchentliche Bonitierung der US-Sommerweizenbestände, die allerdings erst nachbörslich veröffentlicht werden.

Aber auch vom globalen Weizenmarkt kommen zwar keine extrem bullischen, doch zumindest stabilere Signale. Für die Schwarzmeer-Länder Russland, die Ukraine und Kasachstan erwarten Analysten eine Weizenernte von knapp 106 Mio. t, die das Vorjahresergebnis um 7,5 % verfehlen würde. Die Weizenexporte aus der Schwarzmeerregion sollen nach Einschätzung der befragten Marktexperten in der kommenden Saison um 3,3 % auf 50,4 Mio. t zurückgehen. Auch Australien meldet Wetterprobleme für die kommende Weizenernte, denn in Western Australia sind die Bodenfeuchtigkeits-Werte auf ein Rekordtief gesunken.

Mais: Der feste Weizen brachte die Mais-Futures in Chicago ebenfalls etwas nach oben. Die Notierungen zogen bis zu 4,4 Cent/bushel an. Der Juli notierte mit 3,84 US-$/bushel. Der Dezember hält sich weiterhin auf der psychologischen 4-Dollar Marke. Aussicht auf Regen in den nächsten Tagen im Mittleren Westen könnte allerdings dämpfend auf die Chicagoer Maispreise wirken.

An der Matif machte Mais ebenfalls Boden gut. Der August legte 1,50 €/t auf knapp 174 €/t zu. Die neuerntigen Termine schlossen in ruhigen Handel mit Notizgewinnen bis zu 2 €/t.

 

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