AKTUELLES - AKTUELLES - AKTUELLES

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Die Weizenfutures an der Euronext in Paris verloren auf allen Terminen. Der Druck entstand durch die schwächeren Vorgaben aus Chicago und dem deutlichen Kursanstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar. Der Dezemberkontrakt gab 0,50 €/to nach und schloss mit 157,75 €/to. Die nachfolgenden Termine verloren bis zu 1,50 €/to.Am Kassamarkt blieb es am Freitag ähnlich ruhig wie an der Börse. Die Nachfragen für dieses Jahr können nur bedingt bedient werden, da die Logistik weiterhin sehr schwierig ist. Der Internationale Getreiderat (IGC) erwartet für die EU einen leichten Anstieg der Weizenfläche für die Ernte 2018/19. Dagegen soll die weltweite Weizenanbaufläche für die kommende Ernte auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren sinken. Als Grund wird ein weiterer Rückgang der US-Flächen genannt. Insgesamt soll die Fläche um 600.000 ha auf 219,4 Mio. ha zurückgehen.

Beim EU-Mais standen die Futures ebenfalls unter Druck. Der Januartermin notierte bei 154,00 €/to (-0,25 €/to). Die übrigen Termine für die Ernte 2017/18 gaben bis zu 1,25 €/to nach.In Hamburg stiegen die Offerten für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im November auf 3,25 - 3,50 Euro über Paris Dezember 17. Die Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im Dezember liegen bei jetzt 175,50 Euro. Käufer bieten 174,50 Euro.

In einer verkürzten Handelssitzung mussten die Weizennotierungen in Chicago am Freitag Verluste hinnehmen. Technische Verkäufe, Verluste beim Soja- und Maiskomplex sowie schwache Exportzahlen setzten die Notierungen unter Druck. Im Wochenvergleich verlor der Frontmonat Dezember 11,5 US-Cent bzw. 2,7%. Mit insgesamt nur 200.600 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen Export-Sales deutlich unter den Markterwartungen von 350.000 - 550.000 Tonnen.Zum Wochenschluss gab der führende Raps-Februar-Future weitere 2,75 Euro/t nach und beendete den Euronext-Handel bei 371,50 Euro/t. Die nachfolgenden Liefertermine verbuchten Kursabschläge von 1,75 bis 2,50 Euro/t.

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