AKTUELLE NACHRICHTEN

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Die Stimmung an der Euronext ist hinsichtlich der leicht nachgebenden Weizenkurse getrübt. Die positive Stimmung an der CBoT ging nicht auf die Pariser Börse über. Der Fronttermin schloss bei 160,00 €/to (-0,50 €/to). Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer meldete am Freitag den Kauf von 100.000 Tonnen Weichweizen und 50.000 Tonnen Durumweizen optionaler Herkunft.An der Chicagoer Weizenbörse sorgten Shortabdeckungen und die guten Exportzahlen für festere Notierungen. Das USDA meldete insgesamt 598.300 to (für 2017/18 und 2018/19) und lag damit über den Erwartungen von 250.000 to bis 450.000 to.Im Wochenvergleich verloren der Soft-Red-Winterweizen und der Hard-Red-Winterweizen 0,1% bzw. 0,2%. Der Sommerweizen hingegen stieg um 3,7%. Informa Economics reduzierte die Prognose der US-Winterweizen-Anbaufläche 2018 auf 31,093 Mio. Acres. (vorher 31,923 Mio. Acres).

Die Maiskurse an der Matif gaben weiter nach. Der Fronttermin verlor 1,25 €/to und notierte bei 151,00 €/to.Die alterntigen Rapssaatfutures der Euronext folgten den schwachen Vorgaben des US-Sojabohnenmarktes und schlossen unverändert bis moderat schwächer. Der führende Februarfuture verlor bei erhöhtem Euronext-Volumen 0,75 Euro/t und notierte zum Börsenschluss bei 358,00 Euro/t. An den Kassamärkten blieb es äußerst ruhig.

Zuletzt beendete der gesamte Sojakomplex die Börsensitzung mit Kursverlusten. Verbesserte Wetteraussichten mit ausreichenden Niederschlägen in Argentinien drückten auf die Notierungen. Mit den erwarteten Niederschlägen und der dadurch verbesserten Bodenfeuchtigkeit in den argentinischen Anbaugebieten lässt sich die Aussaat von Sojabohnen möglicherweise noch fristgerecht vor dem Jahreswechsel durchführen

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