Aktuelle Getreidenachrichten

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Der schwächere Wechselkurs des US-Dollar sowie Vorhersagen über unerwünschten Regen in den südlichen US-Plains, der die dortigen Erträge gefährden könnte, sorgten gestern bei den Weizennotierungen in Chicago für leichte Kursgewinne. Die Ausschreibung Ägyptens, in der US-Weizen mit 115.000 Tonnen berücksichtigt wurde, sorgte ebenfalls für Auftrieb. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT minimal schwächer.

An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen unverändert bis etwas fester. Begrenzt wurden die Aufschläge durch den erneut gestiegenen Wechselkurs des Euro zum US-Dollar, der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert sowie durch die verbesserten Wachstumsbedingungen in Westeuropa. In Hamburg liegen Gebote für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Mai zwischen 0,50 (Geld) und 1,50 (Brief) auf Dezember 17. Die große Nachfrage nach Futterweizen stützt den Markt, wird jedoch durch unzureichende Transportkapazitäten per LKW begrenzt.

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